So testen Sie einen Subwoofer
Führen Sie einen Bass-Durchlauf von 20 bis 200 Hz durch, um zu hören, was Ihr Subwoofer wirklich leistet, Klappern zu finden und die Übergabe an die Hauptlautsprecher zu prüfen — alles nach Gehör.
Die Schaltfläche öffnet den Lautsprechertest mit bereits ausgewähltem Subwoofer-Durchlauf. Es wird nichts abgespielt, bis Sie selbst auf Abspielen drücken.
Den Bass-Durchlauf starten
Der Subwoofer-Durchlauf spielt einen einzelnen, gleichmäßigen Ton, der in zehn Sekunden von 20 Hz auf 200 Hz ansteigt — das Bassband, das ein Subwoofer für den Heimbereich typischerweise abdeckt. Er beginnt beim tiefsten Grollen und klettert bis in den oberen Bassbereich, sodass jeder Teil des Tieftonbereichs an die Reihe kommt.
Achten Sie auf einen gleichmäßigen, ununterbrochenen Anstieg. Eine gesunde Anlage hält die Lautstärke über den gesamten Bereich weitgehend konstant; Warnzeichen sind plötzliche Aussetzer, bei denen der Ton verschwindet, einzelne Töne, die deutlich lauter dröhnen als ihre Nachbarn, und Klappern, das den Ton überlagert.
Die Rolle der Frequenzweiche
Die Frequenzweiche teilt die Arbeit zwischen Ihren Lautsprechern auf: Der Subwoofer übernimmt die Frequenzen unterhalb des eingestellten Punkts, die Hauptlautsprecher alles darüber. Bei AV-Receivern lässt sich dieser Punkt typischerweise zwischen 40 und 80 Hz einstellen; günstigere Receiver legen ihn oft fest auf 80 Hz.
Damit ist 80 Hz ein verbreiteter Standardwert: THX-zertifizierte Systeme halten den Subwoofer unterhalb von 80 Hz, und professionelle Beschallungsanlagen betreiben ihre Subwoofer meist unterhalb von 100 Hz. Wenn der Durchlauf Ihren Übergangsbereich durchquert, achten Sie auf die Übergabe — der Ton sollte ohne Einbruch und ohne Überhöhung in der Lautstärke vom Subwoofer zu den Hauptlautsprechern wandern.
Klappern, Aufstellung und der Raum
Lassen Sie den Durchlauf bei moderater Lautstärke laufen und gehen Sie währenddessen durch den Raum. Lose Gegenstände verraten sich durch Klappern bei ganz bestimmten Frequenzen — Bilderrahmen, Regale, Lüftungsgitter und Lampenschirme sind die üblichen Verdächtigen.
Der Raum prägt das Gehörte ebenso stark wie der Subwoofer selbst. In kleinen Räumen ist es normal, dass manche Frequenzen lauter klingen als andere, und der Tiefton ändert sich deutlich, wenn Sie den Subwoofer — oder sich selbst — an eine andere Stelle bewegen. Dröhnt es an einem Punkt, wiederholen Sie den Durchlauf von einer anderen Position aus und vergleichen Sie.
Polarität prüfen — bei vernünftiger Lautstärke
Ist ein Lautsprecher eines Paars mit vertauschtem Plus und Minus angeschlossen, zieht sich seine Membran zurück, während die andere nach vorn drückt, und der Bass löscht sich teilweise aus: Der Klang wird dünn und schwer zu orten. Der Polaritätstest spielt denselben Ton über beide Lautsprecher und lässt Sie eine Seite umpolen — klingt die umgepolte Stellung voller, ist ein Kabel verdreht.
Was immer Sie testen: Beginnen Sie leise und erhöhen Sie die Lautstärke schrittweise. Sweep-Töne und tiefer Bass sind lauter, als sie sich anfühlen, und können Lautsprecher wie Ohren bei hohen Pegeln belasten.
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Quellen
Bereit, Ihren Bass zu hören?
Öffnen Sie den Lautsprechertest, starten Sie den Subwoofer-Durchlauf und prüfen Sie bei der Gelegenheit gleich die Polarität — die ganze Kontrolle dauert etwa eine Minute.
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